Zum bundesweiten Tag der Zahngesundheit am Freitag, den 25. September 2020, macht der Jugendzahnärztliche Dienst im Landkreis Harburg darauf aufmerksam, dass gerade richtige Ernährung die Mund- und Zahngesundheit stärkt. Für alle Kindergartengruppen organisiert das Team zudem einen Kreativwettbewerb. Bis zum 30. Oktober sind sie eingeladen, Plakate, Collagen oder andere Kunstwerke zum Thema „Starkes Frühstück – starke Zähne“ zu gestalten und an den Jugendzahnärztlichen Dienst (Schloßplatz 6, 21423 Winsen) zu schicken.

Der Tag der Zahngesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit“ und will für eine mund- und zahngesunde Ernährung sensibilisieren. Es geht um Fragen wie „Was schadet den Zähnen?“, „Was stärkt sie?“, „Welchen Einfluss können Getränke auf die Zahngesundheit nehmen?“ und „Worauf sollte man in welchem Alter achten?“. Denn die Zusammensetzung der Nahrung kann das Entstehen von Krankheiten innerhalb der Mundhöhle beschleunigen – wie Karies durch Zucker. Eine vitamin- und mineralstoffarme Ernährung kann Zahnfleisch und Zähnen schaden und so wiederum die Nahrungsaufnahme erschweren – ein Teufelskreis beginnt.

Gut essen – gut putzen!

Umso wichtiger ist die ausgewogene und vor allem zahngesunde Ernährung: Apfel statt überzuckertem Kinderjoghurt eben. „Zahngesunde Mahlzeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig Zucker enthalten und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sind. Kerniges Vollkornbrot mit Wurst oder Käse, knackiges Gemüse, frisches Obst und Nüsse sind nicht nur lecker, sondern ein echtes Fitnesstraining für die Zähne, das auch Kaumuskeln und Kiefer stärkt“, sagt Jugendzahnärztin Dr. Birgitta Abraham. Wichtig ist auch das regelmäßige Zähneputzen. Für viele Kinder und Jugendliche ist das eine Selbstverständlichkeit – und das zahlt sich aus. Die Mundgesundheit bei Jugendlichen in Deutschland ist grundsätzlich sehr gut. Dennoch bleibt Karies eine der häufigsten Erkrankungen im Jugendalter.

Erkrankungen frühzeitig erkennen

Der Jugendzahnärztliche Dienst des Landkreises Harburg setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der Mundgesundheit, beginnend bei den Kleinsten, ein und bietet dazu unter anderem regelmäßig kostenfreie zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen in den Kindertagesstätten und Schulen an. „Wir wollen Erkrankungen der Zähne frühzeitig entdecken und die Eltern darüber informieren. Der Jugendzahnärztliche Dienst bittet alle Eltern, dieses Angebot wahrzunehmen, da unbehandelte kranke Zähne die Gesundheit der Kinder negativ beeinflussen können“, sagt Dr. Birgitta Abraham.

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