Die Autobahnpolizei Winsen (Luhe) hat am Donnerstag, den 20. Februar 2020, bei Kontrollen gleich mehrere Verstöße feststellen müssen.

So hatte ein niederländischer Sattelzug nicht nur übelriechenden Hühnertrockenkot geladen, sondern auch 9 Tonnen zuviel für seine Zulassung von 40 Tonnen. Die überschüssigen 9 Tonnen wurden in einer nahegelegenen Biogasanlage abgeladen. Erst danach konnte die Weiterfahrt gestattet werden.

Ohne Ausnahmegenehmigung trotz Überhang

Überlänge

Außerdem wurde ein Großraumtransport kontrolliert und stillgelegt. Dieser fuhr bereits durch die halbe Bundesrepublik ohne Ausnahmegenehmigung, obwohl dieser einen Ladungsüberhang von mehr als 4 Metern hatte, bei erlaubten 1,50 Metern. Die Weiterfahrt wurde auch hier erst wieder gestattet, nachdem die überlange Ladung entfernt wurde.

Zu wenig Rückenfreiheit für Kühe

Tiertransport

Zu guter Letzt musste ein Tiertransport beanstandet werden, welcher auf dem Weg von Bremervörde nach Bulgarien war. Dieser hatte auf zwei Etagen trächtige Kühe geladen, bei denen die vorgeschriebene Rückenfreiheit deutlich unterschritten wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Transport musste zum Verladeort zurückkehren. Dort sollen die Tiere auf ein geeignetes Fahrzeug umgeladen werden, eine erneute tierschutzrechtliche Prüfung muss erfolgen, damit der Transport seine 60-stündige Reise antreten kann.
In allen Fällen wurden Anzeigen gefertigt, bzw. Einziehungsverfahren eingeleitet.

Bildquellen

  • Überlänge: Polizeiinspektion Harburg
  • Tiertransport: Polizeiinspektion Harburg
  • Tiertransport: Polizeiinspektion Harburg