Ein 40-jähriger Mann hat am Donnerstagmorgen, den 13. Februar 2020, für mehrere Unfälle auf der A39 zwischen Lüneburg und Winsen gesorgt. Er hatte am Vorabend Drogen konsumiert.

Gegen 06:45 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil der Fahrer eines Smart unvermittelt vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt und dabei den BMW eines 34-Jährigen touchiert hatte. Anstatt anzuhalten, setzte der Mann seine Fahrt in Richtung Maschener Kreuz fort. Der 34-Jährige folgte dem Smart und alarmierte die Polizei.

Fahrer lässt sich von der Polizei nicht stoppen

Beamte der Autobahnpolizei Winsen entdeckten den beschädigten Smart in Höhe der Anschlussstelle Winsen-Ost und nahmen die Verfolgung auf. Sie gaben dem Fahrer Haltzeichen. Dieser fuhr allerdings völlig unbeeindruckt weiter. Dabei schwenkte der Wagen mehrmals zwischen der linken Spur und dem Standstreifen hin und her. Die Geschwindigkeit wechselte zwischen 30 und 120 km/h. Kurz vor dem Parkplatz Grevelau prallte der Smart gegen die Mittelschutzplanke. Anschließend fuhr der Wagen auf den Parkplatz und blieb dort stehen.

Kein Führerschein – mehrere Strafverfahren

Der Fahrer, ein 40-jähriger Mann, gab den Beamten den Zündschlüssel. Er gab an, am Vorabend Amphetamine und andere Drogen zu sich genommen zu haben. Außerdem räumte er ein, gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.

Bildquellen