In erster Linie Fichten sind von diesem Schädling betroffen. Leider gibt es nur eine Lösung: Betroffene Bäume müssen schnellstmöglich gefällt werden.

Die Bäume sind wegen der Trockenheit in den beiden vergangenen Jahren nicht mehr so vital und widerstandsfähig. Sie bilden wegen des Wassermangels weniger Baumharz, das normalerweise vor dem Befall schützt. Geschwächte Bäume sind ideale Brutstätten des Käfers. Und je mehr Käfer es gibt, umso gravierender sind die Schäden. „Das ist ein Teufelskreis“, erklärt Kathrin Wormanns aus der Abteilung Landschaftsarchitektur der Stadtverwaltung. „Vom Borkenkäfer befallene Bäume müssen deshalb schnellstmöglich gefällt und entsorgt werden. Es gibt keine andere Möglichkeit, die weitere Ausbreitung des Schädlings einzudämmen.“

Stadt überwacht Schädlingsbefall

Das ist jetzt zum Beispiel in Borstel auf dem städtischen Friedhof erforderlich. 22 Fichten sind befallen und müssen beseitigt werden. Es ist eine Maßnahme der Gefahrenabwehr, um der Ausbreitung des Borkenkäfers entgegenzuwirken und um Besucherinnen und Besucher vor abbrechenden Ästen oder anderen Teilen der bereits abgestorbenen Bäume zu schützen. Jetzt im Februar wird das geschehen. „Wir als Stadt kontrollieren unsere mehr als 40.000 Bäume regelmäßig und haben dabei einen möglichen Schädlingsbefall besonders im Blick“, so die städtische Landschaftsarchitektin. „Für die privaten Baumbestände ist das ebenso unerlässlich. Und eine gemeinsame Aufgabe ist es, auch bei sich wandelnden Klimabedingungen langfristig für einen reichhaltigen und gesunden Baumbestand zu sorgen. Das ist der Stadt ein wichtiges Anliegen.“

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